Fotoarchiv 3. Quartal
TVF-Athlet, Jörn Bartusch, beim Ironman in Kärnten am 03.07.2005

Jörn Bartusch nimmt am Kärnten Ironman Austria am 03.07.2005 teil
(Ein Bericht von Doreen Rosenke)
Bereits am Donnerstag, den 30.06.2005 haben wir zwei uns auf den Weg nach Kärnten in Österreich gemacht. Früh um 8.00 Uhr ging's los. Die Fahrt verlief wunderbar. Auch das Wetter meinte es gut mit uns, wir hatten ideale Temperaturen für eine Autofahrt. Nach 10 Stunden sind wir dann in Krumpendorf bei Klagenfurth angekommen. Dort hatten wir unsere Unterkunft.
An den nächsten 2 Tagen sahen wir uns die Ironman-City an und fuhren die Radstrecke mit dem Auto ab. Es gab zahlreiche Verkaufsstände für diverse Artikel der Triathlon-Szene, genügend zu essen und trinken wurde angeboten, man konnte sich über die Streckenverläufe informieren etc. Im Rahmen der Nudelparty am Freitagabend gab es eine Einweisung für den Ablauf des Wettkampfes.
Nach 2 verregneten Tagen sollte es am Sonntag, den 03.07.2005 das ideale Wettkampfwetter für die Athleten/innen und auch für die zahlreichen Helfer und Zuschauer werden. Der Wetterbericht behielt Recht: Nach einem etwas kühlen Morgen folgte ein angenehm warmer Tag mit Temperaturen zwischen 28°C und 31°C.
Bereits um 4.00 Uhr klingelte unser Wecker und schon 3 Stunden später fiel der Startschuss zum legendären Kärtnen Ironman Austria 2005, an dem über 2.200 Athleten/innen aus 43 Nationen teilnahmen.
Die Schwimmstrecke über 3,8 km führte durch das glasklare Wasser des Wörthersees. Die Athleten/innen schwammen nach dem Start durch ein Spalier von Zuschauern zwischen drei 120 m langen Badestegen 800 m geradeaus. Nach 2 Wendebojen kamen die Schwimmer wieder in das Startareal zurück, um nach einem kurzen Landausflug im Hexenkessel des Strandbades Klagenfurth die restlichen 1,8 km zu absolvieren. Die letzten 800 m führten dabei durch den Lendkanal, wo bereits die jubelnden Zuschauer warteten. Der schnellste Schwimmer bei diesem Wettkampf war Jan Sibbersen (GER). Er absolvierte die 3,8 km in 44: 13 min. Am Ende reichte es für ihn jedoch nur für Platz 25 in der Gesamtwertung.
Die Radstrecke umfasste 3 Radrunden zu je 60 km. Pro Runde mussten 414 Höhenmeter überwunden werden. Der Anstieg zum Rupertiberg, der höchsten Stelle auf dieser Runde mit 700 Höhenmetern, betrug 10 %. Die gesamte Radstrecke wurde für den öffentlichen Verkehr an diesem Tag gesperrt. Shuttle-Busse brachten die Zuschauer nach St. Egyden, wo sich Radkilometer 33, 63 und 93 befand.
Die abschließende Marathon-Strecke war komplett flach, asphaltiert und zum größten Teil schattig. Sie war in 2 Runden zu jeweils 21,1 km zu absolvieren. Die Runde führte am Wörthersee entlang nach Krumpendorf, durch das Strandbad-Gelände bis zum Wendepunkt und zurück zur Ironman-City. Von dort ging es am Lendkanal entlang bis ins Herz der Klagenfurther Altstadt. Der Wendepunkt in der Innenstadt war der Lendwurm, das Wahrzeichen Klagenfurths. Die Laufstrecke verlief somit 5 mal durch die Ironman-City und war sehr zuschauerfreundlich gestaltet.
Von über 2.200 Startern erreichten am Ende 1.766 Athleten/innen das Ziel innerhalb der offiziell geltenden Zeit von 17 Stunden. Als letzte, nach dem Regelwerk eigentlich nicht mehr zu zählende Teilnehmerin kam Jennifer Pelzer (USA) nach 17:10:54 Std. ins Ziel.
Der älteste Teilnehmer an diesem Tag war ein 73-jähriger Athlet. Hochachtung und Bewunderung meinerseits und - er finishte!
Ebenfalls sehr bewundernswert ein Teilnehmer mit einer Beinprotese. Auch er finishte.
Jörn erreichte das Ziel nach 10:27:55 Std. als 380. In seiner Altersklasse M35 wurde er 94. Als Ziel für seinen 1. Ironman hatte er sich die magische 10-Stunden-Grenze gesetzt, die somit leider nicht erreicht wurde. Über seine Schwimm- und Radzeit ist er sehr zufrieden (swim: 1:10:27 Std.; bike: 5:22:44 Std.). Der Marathon machte ihm leider zu schaffen. Er hatte Magenprobleme und konnte somit seine angepeilte Laufzeit von 3:15 Std. nicht schaffen. Er benötigte hierfür 3:45:51 Std.
Sieger des Kärnten Ironman Austria 2005 wurde der Südafrikaner Raynard-Shayne Tissink in 8:14:36 Std.
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