Fotoarchiv 2. Quartal
TVF-Athleten am Start des 7. Schloß Triathlon am 14.06.2008 in Moritzburg

Bereits zum 7. Mal wurde am 14. 06. und 15.06.2008 in Moritzburg der Moritzburger Schloss Triathlon ausgetragen. Mehr als 700 Athlet(inn)en waren an den beiden Tagen auf einer der angebotenen Triathlondistanzen unterwegs und gaben ihr bestes. Darunter auch 5 Athleten vom Triathlonverein Fürstenwalde.
Hans-Jürgen Nickel (AK M60) wiederholte, trotz Raddefektes und kurzzeitiger Irritierung auf der Laufstrecke, seinen Vorjahressieg über die Langdistanz (3,8 km Schwimmen – 180 km Radfahren und 42 km Laufen). Nach 15:06:50 Std. überquerte er als 74. der Gesamtwertung die Ziellinie. „Ankommen, das war mein oberstes Ziel für diesen Wettkampf“, so Hans-Jürgen Nickel, der aufgrund seiner beruflichen Einbindung in diesem Jahr wenig Zeit für´s Training hat.
Auf der Halbdistanz über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen waren insgesamt 246 Athlet(inn)en am Start. Unter ihnen auch Nicole Golze und Jens Dittrich vom TVF.
Nicole Golze, die kurzfristig Ihren Start auf der Langdistanz wegen Krankheit absagen musste, zeigte sich mit Platz 7 in der Altersklassenwertung sehr zufrieden. Sie erreichte bei ihrem Triathlondebüt über die Halbdistanz das Ziel nach 05:56:48 Std.
Jens Dittrich kam nach 04:52:21 Std. als 50. in der Gesamtwertung ins Ziel und belegte damit den 5. Platz in der AK M25. Bereits vor seinem Start über die Halbdistanz war Jens Dittrich als Teammitglied einer Staffel auf der Schwimmstrecke im Einsatz und überzeugte durch die schnellste Schwimmzeit.
Auf der Olympischen Distanz waren mit Wolfgang Müller und Björn Golze zwei weitere TVF´ler vertreten. Dabei verpasste Wolfgang Müller nur knapp den Podestplatz. Mit 02:56:50 Std. über 1,5 km Schwimmen – 40 km Radfahren und 10 km Laufen belegte er unter den 300 Startern den 227. Platz im Gesamtklassement und Platz 4 in der AK M50.

Björn Golze gab seinen Einstand über diese Distanz und konnte durch eine gute Leistung überzeugen.
Alle Ergebnisse findest Du hier.
Ein Beitrag von Nicole
An diesem Wochenende war es nun so weit, wir gaben unser Triathlondebüt auf der olympische bzw. auf der Halbdistanz.
Eine Inspektion des Schlossteiches von Moritzburg am Freitag ließ mich sofort einen der anwesenden Händler aufsuchen. Bei diesem schlammigen und Karpfenreichen Gewässer mussten unbedingt ein paar Neosocken her. Es galt die Kontaktfläche mit dem Wasser unter allen Umständen zu minimieren. Während ich mich morgens noch bemühte meine Nerven zu beruhigen fiel für Hans-Jürgen Nickel und Jens Dittrich der Startschuss zur Langdistanz. Hans-Jürgen stellte sich der Herausforderung alleine.
Nach Problemen mit der Schaltung am Rad kam er etwas später zum Wechsel auf die Laufstrecke. Hier spulte er seine Runden (insgesamt waren 8 Runden zu 5,2 km zu laufen) ab. Dabei hat er sich verzählt und verließ bereits eine Runde zu früh die Strecke. Als er seinen Fehler bemerkte schnürte er wieder seine Laufschuh zu und begab sich nochmals auf die Strecke um die letzte fehlende Runde nachzuholen. Damit hatte er nun die volle Distanz absolviert und wurde mit einem Sieg in seiner AK M60 und einer besonderen Aufmerksamkeit seitens des Veranstalters belohnt.
Jens startete den Tag als Schwimmer für eine Langdistanzstaffel. Hier konnte er einen guten Grundstein legen, indem er als 1. aus dem Wasser kam. Insgesamt erreichten sie den 7. Platz. Jens hatte nach seiner Schwimmeinlage aber noch nicht genug. So ging er mit mir auf die Halbdistanz. Jens wirkte sehr ruhig, mir hingegen flatterte der Magen. Erst zum Start fiel die Aufregung von mir ab und ich konnte mich auf die vor mir liegende Aufgabe konzentrieren. Entgegen meiner Befürchtungen war der Schwimmstart recht ruhig, keine Schläge und Tritte. Nur das Wasser war echt eklig. Aber das war ja nach kurzer Zeit vergessen. Das Radfahren und Laufen hat mir richtig viel Spaß gemacht. Ich musste die ganze Zeit grinsen, so gut habe ich mich gefühlt. Und zum Schluss lief ich zufrieden über die Ziellinie.
Jetzt wurde es langsam ernst für Björn und Wolfgang. Nur noch eine kurze Nacht und dann waren Sie dran. Verstärkung bekamen Sie von Kathrin Holzey aus Eisenhüttenstadt. Sie gab auch ihr Debüt. So standen alle 3 am Sonntagmorgen am Ufer und machten sich gegenseitig Mut. Aber alle Aufregung war umsonst. Jeder kam gut aus dem Wasser. An die Radstrecke stellte jeder seine eigenen Ansprüche. Wolfgang wollte gerne seine Stärke dort ausspielen. Da ließ er sich auch nicht von dem heftigen Platzregen irritieren und fuhr sich Platz für Platz nach vorn. Zum abschließenden Lauf war es dann wieder trocken. Deshalb konnten alle noch den schönen Blick aufs Schloss genießen. Am Ende des Tages waren alle 3 zufrieden im Ziel. Die Aufregung war vergessen und der Entschluss auf eine Fortsetzung gefasst.
|