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Fotoarchiv 2. Quartal
TVF-Athletin Kathrin Gräber belegt Platz 10 bei Mad East Challenge

Hart, Härter, Mad-East-Challenge
So, oder so ähnlich kann man das Wettkampfwochenende (15.05. - 17.05.2009) im Erzgebirge beschreiben. Doch ganz so extrem wie in den letzten Jahren war es dank des wirklich guten Wetters nicht.
Am Freitag ging es los: 10 Stunden von Köln mit der Bahn nach Altenberg (Erzg.) um abends pünktlich zum Prolog am Start zu stehen. Und da ging es auch gleich richtig zur Sache. 8km und 340 Höhenmeter waren zu absolvieren, die ersten technischen Defekte, knackige Anstiege, anspruchsvolle Abfahrten und die Bobbahn von Altenberg mussten bezwungen werden. Wer also schon immer mal mit dem MTB in einer Bobbahn unterwegs sein wollte, der muss nur zur Mad-East fahren.
Am Samstagmorgen, in der Nacht hatte es ordentlich geregnet, war es empfindlich nass und kalt. Doch dank der späten Startzeit von 11 Uhr war das kein Problem. Wie schon am Freitag erfolgte der Start am Bobbahngelände und es ging die ersten Kilometer nur bergab.
Startzeit 11 Uhr, die ersten Kilometer nur bergab, das kann ja jeder. Doch dann ging es richtig los. Ein ständiges auf und ab, kaum flache Passagen, steile Auffahrten und noch steilere Downhills folgten. Und wie immer im Programm der Mad-East-Challenge: die „Grüne Hölle“ Tschechiens. Alles inklusive Schlamm, Schlamm, ... und bester Verpflegung. Und erneut ließen mich die Rocket Ron Reifen im Stich und sorgten für Druckverlust. Am Sonntag sollte dann ein Sturz kurz vor der ersten Verpflegung meine Motivation endgültig besiegen. Der Streckenposten war an dieser Stelle wohl völlig überfordert und stand dann im Singletrail (bergab) irgendwie auch halb im Weg herum. Mit 2640 Hm auf 96 km war diese Etappe dementsprechend „leicht“, mit relativ entspannten Auffahrten, schnellen Abfahrten, die uns dann bis nach Seiffen leiteten. Dort fuhren wir schon mal einen Teil der EBM Strecke ab, danke an den Veranstalter für diesen Einblick.
Auch die Strecke am Sonntag führte die Fahrer nach Tschechien entlang des Flößergrabens. Was das ist? Der Veranstalter beschreibt diesen Abschnitt im Roadbook folgendermaßen: „Bitte hier äußerste Vorsicht, es droht Absturzgefahr“. Unrecht hatte er damit keinesfalls. Danach ging es „entspannt“ zurück ins Ziel nach Altenberg...
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