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Fotogalerie 4. Quartal

TVF-Athlet Andreas Schirnick bei Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii am Start



Ca. 1.800 eisenstarke Frauen und Männer aus aller Welt starteten am Samstag, den 10.10.2009 in Kailua/Kona zum härtesten Rennen der Welt.

Der 42-jährige Triathlet vom TV-Fürstenwalde hatte sich bereits zum zweiten Mal in Frankfurt/Main für die Weltmeisterschaft der Ironmanserie qualifiziert. Dabei war in diesem Jahr die Vorbereitung alles andere als ideal für Ihn gelaufen. Vor allem plagten Ihm immer wieder Schmerzen in der Achillessehne. An das notwendige Lauftrainingspensum war nicht zu denken. Dieser Trainingsrückstand ließ ihn mit gemischten Gefühlen ins Rennen gehen.

Als um 7.00 Uhr der Startschuss fiel, begab sich der Steinhöfler Andreas Schirnick auf die 3,8-km- lange Schwimmstrecke im Pazifik. Die Wassertemperatur betrug zu diesem Zeitpunkt bereits 26 °C. Begleitet von Einheimischen auf Surfbrettern und in typisch- hawaiianischen Kajaks ging es auf den Ozean hinaus, der an diesem Morgen eine unangenehme Dünung hatte, was das schwimmen erschwerte.

Nach 01:15 Std. stieg Andreas aus dem Wasser und wechselte auf`s Rad. In diesem Jahr war er besser auf die gnadenlose Sonne vorbereitet und zog seine weiße Wettkampfkleidung über.

Nun ging es auf die 180-km–Strecke in der Lavawüste von Big Island. Er kannte die Strecke und war auf die böigen Winde kurz vor der Wende bei 90 km gefasst. Diese bleiben jedoch glücklicherweise aus. Dafür drehte der Wind, bläst 30km vor Ende direkt von vorn, so dass das letzte Radstück eine echte Herausforderung wurde. 05:45 Std. für die Radstrecke! Damit war Andreas auf keinen Fall zufrieden.

Dabei folgte jetzt erst der wirklich haarige Teil. Durch seinen Trainingsrückstand konnte er seine Leistung auf der Laufstrecke nicht einschätzen. Würde alles gutgehen? Würde er das Rennen erfolgreich beenden können? All das ging ihm immer wieder durch den Kopf.

„Die ersten 8 km waren wirklich schwer!“, sagte er später. Seine Marathon-Zeit von 04:10 Std. war eine der schlechtesten in seiner Sportkarriere. Zur Hitze und der angeschlagenen Achillessehne kamen noch Magenprobleme. „Nur noch durchkommen…“ dachte er und holte sich Kraft beim Publikum, das die Athleten unermüdlich anfeuerte und vorangetrieben hat.

Und nach 11:23:28 Std. überquert er als 933er der Gesamtwertung und 169. der AKM40 die Ziellinie in Kailua Kona und spürte seinen Körper kaum noch. „Dieses Rennen hat mir wirklich alles abverlangt. Jetzt brauche ich dringend Ruhe.“

Trotzdem ist er echt stolz, schon zum zweiten Mal ein Ironman-Finisher auf Hawaii zu sein. Diese einmalige Kulisse, die offene, freundliche Art der Einheimischen und ihre Begeisterung und die ehrliche Achtung vor der Leistung der Triathleten bleiben noch lange in Erinnerung.

Auf diesem Weg möchte ich mich für die Unterstützung durch das Schwapp, das Fitness-Studio funfitness und bei den Mitarbeiterinnen der Physiotherapie Reimann herzlich bedanken.


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