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Fotoarchiv 3. Quartal

Matthias Muhs im Rahmen des 7. Storkower Triathlon am 11.07.2010 für 20 Jahre als Kampfrichter geehrt


Geehrt: TVF-Vereinschef Nic Rohmann (r.) überreicht Matthias Muhs einen Gutschein für 20 Jahre Kampfrichter.

© Uwe Wuttke (MOZ Redaktion)

Storkow/Fürstenwalde (moz) Große Hitze erschwerte die Bedingungen für die Teilnehmer beim 7. Storkower Triathlon am Sonntag. Da war das Strandbad ein idealer Start- und Zielpunkt, denn zahlreiche Wettkämpfer kühlten sich nach ihren Rennen schnell in den klaren Fluten des Storkower Sees ab. Das galt auch für die Sieger bei den Regionalliga-Rennen, die den Höhepunkt der Veranstaltung bildeten. Dominiert wurden die Konkurrenzen bei den Frauen, Masters und Männern von den Startern aus Berlin und Sachsen.

Bei den Frauen, die mit 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen die Hälfte der Männerstrecke zu absolvieren hatten, setzte sich Evi Neuscheler vom SC Charlottenburg Berlin durch. Die 29-Jährige siegte in 1:11:29 Stunde. „Ich bin total überrascht über den Sieg“, freute sie sich. Zumal gerade die Rad- und die Laufstrecke ihr mächtig zusetzten. „Der letzte Kilometer auf Asphalt war brutal“, fand Evi Neuscheler, die aber mit der besten Laufzeit von 20:48 Minuten ihren Sieg gegenüber Jana Richter (1:11:36, Dresden) erst herauslief. Die Elbestädterin siegte dafür in der Mannschaftswertung vor dem SCC.

Bei den Männern kam Markus Thomschke (Kamenz) zu einem überlegenen Sieg. Über die olympische Triathlon-Kurzdistanz (1,5 – 40 –10) gewann der 26-Jährige in 2:01:15 Stunden mit genau einer Minute Vorsprung vor Marcel Obersteller vom Triathlonverein Berlin 09. Auch Thomschke fand die Laufstrecke „einen Hammer. Das war wie in Hawaii beim Ironman.“ Allerdings kamen ihm die Bedingungen noch eher zu gute. „Ich komme von der Langstrecke. Da lernt man sich die Kräfte besser einzuteilen. Das war heute der Schlüssel zum Erfolg.“

Den Sieg bei den Regionalliga-Masters errang Martin Hackmann (LTC Berlin) in 2:09:13 Stunden. „Das Schwimmen war noch das Angenehmste“, sagte der 42-Jährige schmunzelnd. Aber nicht nur wegen der guten Organisation, sondern auch des klaren Wasser kommt er seit mehreren Jahren zum Storkower Triathlon. Sein Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Frank Manthey (Berlin) betrug im übrigen fast sechs Minuten.

Aber geehrt wurden gestern nicht nur die Aktiven, die Höchstleistungen vollbrachten. Auch Matthias Muhs erhielt aus den Händen von Vereinschef Nic Rohmann einen Dank für seine langjährige Arbeit als Kampfrichter in Form eines Gutscheines. Der Eisenhüttenstädter Muhs, seit Jahren Mitglied im TV Fürstenwalde, hat sich nach 20 Jahren als Bundeskampfrichter aus dem Kampfrichterwesen zurückgezogen. „Ich will mich mehr auf meine eigenen Aktivitäten als Ultraläufer konzentrieren“, sagt Muhs. Da bleibe für die Kampfrichterei keine Zeit mehr. „Das sollen jetzt mal andere machen.“ Ein bisschen vermissen wird Muhs das Richten aber doch. „Es war nie langweilig, weil die Regeln sich ständig verändert haben, durch die Versuche sie bei allen Verbänden anzugleichen.“ Auch an ähnliche Verhältnisse wie gestern in Storkow kann er sich erinnern. „Bei einem Ironman saß ich bei großer Hitze 180 Kilometer auf dem Motorrad als Kampfrichter. Das war echt anstrengend.“ Nun aber geht er lieber auf Zeitenjagd bei Läufen, die länger dauern als ein Triathlon oder Marathon. Das nächste Rennen soll der Baltic-Run vom 25. bis 29. Juli sein. Ein Etappen-Lauf von Berlin nach Usedom über rund 320 km.

Neben den Regionalliga-Wettkämpfen fand die Triathlon-Breitensportveranstaltung über 0,2 - 5 - 1 km, der Triathlon über die Sprintdistanz 0,75 - 20 - 5 km und über die Kurzdistanz ( 1,5 - 40 - 10 km) statt.

Bei der Breitensportveranstaltung nahmen 32 Athlet(inn)en, darunter viele Erststarter, die Herausforderung "Triathlon hautnah zu erleben" an.
Mit Levin Rexin kam der schnellste Athlet aus Berlin und benötigte für die Gesamtstrecke 15:53 Minuten.
Schnellstes Mädchen und Dritte in der Gesamtwertung wurde Isabel Krüger von TUS Neukölln Berlin in 17:15 Minuten.

Auf der Sprintdistanz gingen 75 Athlet(inn)en an den Start, 74 erreichten das Ziel.
Mit Tal Liebermann gewann ein Austauschschüler aus Israel diesen Wettkampf in einer Zeit von 01:08:53 Std.
Schnellste Frau wurde Margit Schützendübel vom Multisport Lausitz Team. Sie benötigte für die Strecke 01:12:09 Std.

Die Platzierungen der TVF-Ahleten:
1. AK-Platz Klaus Riedel (M65)
4. AK-Platz Patrick Zepper (M30)
6. AK-Platz Marc Polm (M40)

Mit 107 Startern war der Kurztriathlon ebenfalls gut besucht. Mit Olaf Überschär kam der Sieger der 7. Auflage des Storkower Triathon aus Leipzig. Der für das Triathlon Team Mitteldeutschland startende Triathlet beendete den Wettkampf nach 02:05:42 Std.

Schnellste Dame wurde Nicole Golze vom gastgebenden Triathlonverein Fürstenwalde. Sie finishte nach 02:35:06 Std. und war mit Ihrer Leistung sehr zufrieden. "Derzeit bereite ich mich auf die O-See-Challenge am 15.08.2010 in Zittau vor und freue mich besonders auf meine Laufzeit bei dieser extremen Hitze", so Nicole.

Die weiteren Platzierungen der TVF-Ahleten:
9. AK-Platz Jörg Dieckmann (M45)
14. AK-Platz Uwe Rühlemann (M40)




Alle Ergebnisse findest Du hier .


Den Link zur Fotogalerie und zum Urkundenservice von Pebe-Sport-Triathlonagenur findest Du hier.


Den Link zur Fotogalerie des TVB 09 e.V. findest Du hier.


Stellvertretend für die vielen E-Mails mit nahezu identischen Inhalt, die uns bereits erreicht haben, möchten wir die Mail und das Foto von Jürgen Rockstroh und seinem Team gern veröffentlichen:


Hallo und ein großes Lob an die Verantstalter.

Ich habe zum ersten Mal einen Triathlon mitgemacht, nachdem ich auf den 10km Laufstrecken war und im März den ersten Halbmarathon in Berlin gelaufen bin. Aber nur laufen war mir zu einseitig und so entstand vor einem Jahr die Idee mit dem Triathlon.
Die Organisation war ganz super. Meine Hochachtung vor den vielen Helfern an der Strecke, die in der Hitze für alle Aktiven ein aufmunterndes Lachen hatten, nasse Schwämme zureichten und für Wasser sorgten. Viele von ihnen wären sicher am Liebsten mit an den Start gegangen und haben für uns darauf verzichtet.
Auch Anwohner, die ihre Rasensprenger an den Gehweg stellen und den Läufern damit wieder Kraft geben sind einsame Spitze und zeigen, wie sehr sie sich mit dem Sport verbunden fühlen.
Insgesamt eine ganz tolle Verantstaltung!!!!!! Für mich steht schon fest, dass ich das unbedingt noch mal machen werde. Ich spare mal schon für ein anderes Rad, dann passen die Reifen auch in den Ständer:-))und ich ernte nicht so viele erstaunte Blicke mit meinem "Muttirad" :-))) Bis zum nächsten Mal. Roswitha (Startnummer 449)


Hitzeschlacht in Storkow

Liebes Organisationsteam,

das Masterteam aus Gera bedankt sich für die gute Organisation der heutigen Veranstaltung.

Anbei ein Foto unseres Teams.

Liebe Grüße aus Thüringen


Jürgen Rockstroh
Thüringer  Triathlon- Verband


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