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Fotoarchiv 3. Quartal

TVF-Athleten beim 9. Nationalpark-Bike-Marathon am 28.08.2010 in Scuol (Schweiz) am Start



138 km durch die Schweizer Berge

Kathrin Gräber und Nic Rohmann vom Triathlonverein Fürstenwalde starteten am 28.08.2010 beim berühmten Nationalpark-Bike-Marathon in der Schweiz. Hierbei wurde auf insgesamt 140 km mit 4010 Höhenmetern der schweizerische Nationalpark umrundet. Der Nationalpark selbst ist hingegen nur für Wanderer zu begehen.

Der Start erfolgte pünktlich um 7:15Uhr im Unterengadin in Scuol. Das schlechte Wetter mit Regen, viel Wind und Temperaturen, die so gar nicht an Sommer erinnerten erschwerten das Rennen zusätzlich. Jedoch war zur gleichen Zeit im Oberengadin bereits gutes Wetter angesagt, so dass der Weg dorthin nur eine Wetterbesserung versprach.

Der erste lange Anstieg auf den 2.251 m ü. NN liegenden Pass Costainas war trotz Regen für alle Mountainbiker gut zu fahren. Die Abfahrt hinunter nach Fuldera hingegen rutschig und vor allem kalt.

Es folgten zwei weitere Pässe die ebenfalls auf Schotter gut zu fahren waren, zwischendurch schöne Singletrails, leichte Wetterbesserung und alpine Landschaft der Spitzenklasse.

Nachdem etwa die Hälfte des Rennens absolviert war, begann für viele Fahrer das große Leiden, denn es ging auf den Pass Chaschauna mit 2.694 m ü. NN der höchste Punkt dieses Rennens.

Auf dem vom Veranstalter erstellten Höhenprofil waren die letzen 2-3 km zum Gipfel als Schiebpassage ausgewiesen und der beschwerliche Weg nach oben setzte sich nach unten ähnlich fort. Bei mehr als 30% war sowohl bergauf als auch bergab an fahren nicht mehr zu denken. Auf dem Weg hinunter nach S-chanf konnte man das Bike dann wieder gut rollen lassen und die letzten 50km waren anschließend ein ständiges Auf und Ab. Die Abfahrten waren zur Erholung leider zu kurz und die Anstiege weiterhin relativ steil. Die angegebene Strecke mit 138km war am Ende etwa 6km länger.

Kathrin Gräber erreichte in der Lizenzwertung der Damen den 3. Platz mit einer Endzeit von 08:52:44 Std. was immerhin noch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 16km/h bedeutete.



Nic erreichte völlig erschöpft nach 10:29:50 Std. als 142. in seiner Altersklasse das Ziel. „Oh man, da hätte ich mich besser vorbereiten sollen. Ich habe mehrfach ans Aufgeben gedacht und war am Ende froh, noch mit 9 Minuten vor Ablauf der Limitzeit das Ziel erreicht zu haben.“, so Rohmann nach dem Rennen, der die Leistung von Kathrin großem Respekt zollte.


Alle Ergebnisse findest Du hier.

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