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Fotoarchiv 3. Quartal
Anwohner spenden Wasser - 7. Storkower Triathlon am 11.07.2010

Willkommene Erfrischung: Robert Schramm (vorn) und Florian Krüger halten für die Teilnehmer auf der Strecke zwischen Strandbad und Ortsausgang Storkow kühles Nass parat.
Roland Hanke / Uwe Wuttke 13.07.2010 08:00 Uhr
Storkow/Fürstenwalde (moz) Damit hatten selbst die Organisatoren vom TV Fürstenwalde nicht gerechnet. Beim 7. Storkower Triathlon hat es am Sonntag trotz der großen Hitze von mehr als 35 Grad Celsius einen neuen Teilnehmerrekord gegeben. 348 Athletinnen und Athleten waren es (inklusive der Wettbewerbe in der Regionalliga Ost) – 20 mehr als bei der bisherigen Bestmarke aus dem Jahr 2 008.
„Die Wettkämpfe sind reibungslos über die Bühne gegangen“, schätzt TVF-Chef Nic Rohmann ein. „Das gesamte Organisationsteam und alle freiwilligen Helfer haben einen prima Job gemacht. Dafür gilt allen ein riesiges Dankeschön, genauso wie Storkows Tourismusmanager Werner Krumbein für seine Unterstützung.“ Auch die Wettkämpfer waren gut vorbereitet gewesen, so dass es „nur drei, vier Fälle mit Kreislaufproblemen gab“. Selbst die Anwohner an der Lauf- und Radstrecke haben sich mit eingebracht, Wasser gereicht, mit Schläuchen und Rasensprengern für erfrischendes Nass gesorgt. Zu Letzterem trugen auch 20 Kästen alkoholfreies Weizenbier bei, die auf die Sportler im Ziel warteten. Angesichts der hohen Temperaturen hatte der Sponsor dabei wohl etwas fehlgeplant, denn von dem isotonischen Getränk war lange vor dem letzten Zieleinlauf kaum noch etwas da.
Dennoch hatten die Aktiven Spaß an den Wettkämpfen, die allerdings wegen der Hitze viel Kraft kosteten. Roswitha Schumann aus Rüdersdorf kam nach 1:58:27 Stunden als Letzte des Sprinttriathlons völlig erschöpft ins Ziel: „Ich bin das erste Mal dabei. Es war schön“, brachte sie noch heraus und setzte sich dann erst ein mal neben ihre zeitgleiche Leidensgenossin Doris Grundmann (Seelow) ins grüne Gras.Siegerin wurde Marit Schützendübel aus der Lausitz, die mehr als 46 Minuten früher im Ziel war. Bei den Männern setzte sich der A-Jugendliche Tal Liberman (Berlin) als Gewinner durch.

Auf der Kurzdistanz (olympische Distanz) freute sich Olaf Ueberschär (Triathlon-Team Mitteldeutschland) über seinen Erfolg: „Ich hatte nicht mit meinem Sieg gerechnet. Knackpunkt war das Laufen. Bei der Hitze war das brutal. Lob an die Organisatoren, dass es so viele Verpflegungspunkte gab. Das hat es leichter gemacht.“
Ein ganz hartes Wochenende hat Marco Krihl hinter sich, der mit Teamkollegen wie Martin Putzger die olympische Distanz absolvierte. Der Fußballer des FV Erkner hatte am Sonnabend noch gegen Schöneiche ein Testspiel (1:4) absolviert. „Da war ich als Rechtsaußen aktiv. Nicht gerade die beste Vorbereitung für einen Triathlon. Beim Schwimmen bin ich als Letzter aus dem Wasser. Danach wurde es echt hart. Aber wir machen Triathlon im Sommer, um uns fit zu halten.“
Das Thema Sicherheit schrieben die Organisatoren beim 7. Storkower Triathlon ganz groß. Jeder Teilnehmer wurde vor dem Betreten der Wechselzone mit Startnummer und Fahrrad fotografiert ebenso wie nach dem Wettkampf beim Verlassen der Zone. „Es besteht immer die Gefahr, dass Räder gestohlen oder ausgetauscht werden. Dem wollen wir so vorbeugen“, sagt Organisator Nic Rohmann. Er verweist auf einen Wettkampf in Immenstadt. „Da wurden neun Räder gestohlen. Der Veranstalter muss haften. Bei 4000 Euro, die ein Rad kostet, wären wir pleite.“
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